Das Projekt des rumänischen Architekten Alexandru Predonu zeigt eine interessante Zukunftsvision.

„Ring Garden“ ist ein Multifunktions-Talent, denn es verwandelt Salzwasser in Süsswasser und produziert gleichzeitig Gemüse. Die Energie dafür wird ebenfalls selbst hergestellt.

So könnte in der Zukunft unser Gemüse produziert und unser Wasserbedarf gedeckt werden. Dabei ist „Ring Garden“ noch ressourcenschonend. Bild: Alexandro Predonu

Die Anlage sieht wie ein gewaltiges Riesenrad aus, welches auf einem Sockel im Meerwasser steht. Der weisse Sockel ist mit Solarzellen bestückt. Diese treiben  die Hochleistungspumpen der Entsalzungsanlage im Inneren an. „Ring Garden“ kann jährlich 60 Millionen Liter Süsswasser herstellen. 20 Millionen Liter werden nach Aufbereitung als Trinkwasser an die Bevölkerung abgegeben. Den Rest verwendet die Anlage für die Produktion von Gemüse, denn im Riesenrad sind Ebenen eingezogen, auf denen Pflanzen gezüchtet werden.

Diese Methode ist sehr platzsparend und würde im herkömmlichen Landbau enorme 26.000 Quadratmeter Fläche verbrauchen. Zusätzlich ist das Rad durch eine neuartige Bewässerungsmethode – genannt „Aeroponik“ – wassersparend. Durch das routierende System des Rads, läuft das Wasser von Ebene zu Ebene und es ergeben sich große Einsparungen bei der Bewässerung. Die Anlage braucht jährlich nur 40 Millionen Liter Wasser. Hingegen braucht der Landbau bei einer vergleichbaren Produktion 1,2 Milliarden Liter.

Damit nicht genug, wird das Solewasser (das Abfallprodukt der Entsalzung) dazu genutzt Algen zu züchten. Diese können als Viehfutter eingesetzt werden.

Leider ist „Ring Garden“ bis jetzt nur ein Konzept und existiert nur auf dem Papier…

Quelle: Ingenieur.de

Titelbild: Alexandru Predonu

Über den Autor

Olivia
Pro-News Gründerin & Autorin / Kunsthistorikerin / Sängerin

Olivia ist schon seit ihrer Jugend in der Kunst aktiv. Als Sängerin (Olivia Mac) ebenso, wie in den Bereichen Medien und Grafik. Ihr Studium der Kunstgeschichte gab ihr zusätzlich den wissenschaftlichen Hintergrund. In ihrer Journalistischen Arbeit hat sie möchte sie auf positive Tendenzen in der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Aktuell arbeitet Olivia außerdem als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit am Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung in Düsseldorf.

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