Kenya sagt Plastiktüten Ade.

Plastik ist ein vielseitiges und nützliches Material.
Allerdings landen unter anderem Tonnen von Plastikmüll jährlich in den Meeren, wo sie große Schäden anrichten. PRO-NEWS berichtete bereits über Ideen die Meere von Plastik zu befreien in Meer ohne Müll?! und Möglichkeiten des Recyclings von Plastik aus den Meeren in Straßen aus Plastik? Niederländer machen es möglich und Wie man aus Plastikflaschen Häuser baut.

Kenya nimmt jetzt den Kampf gegen Plastik auf. Im März wurde der Öffentlichkeit bekanntgegeben, dass mit einer Frist von sechs Monaten keine Plastiktüten mehr für Werbezwecke und Einkäufe genutzt werden dürfen.

Das United Nations Environmental Program (UNEP) gibt hierzu an, dass jährlich über 100 Millionen Plastiktüten in Kenya allein in Supermärkten ausgegeben werden, was die größte Herausforderung für die dortige Müllentsorgung darstellt. Arme Gebiete sind hier besonders von Plastikmüll betroffen, da diese wenig Zugang zum Müllentsorgungssystem haben.
Durch Plastik werden Städte und Felder vermüllt. Wasser-, wie auch Landtiere missinterpretieren Plastikpartikel als Nahrung und sterben daran. Außerdem sind Tüten mit stehendem Wasser ein optimaler Brutraum für Moskitos, die gefährliche Krankheiten,wie Malaria und das Dengue-Fieber übertragen.

Mit der Abschaffung von Plastiktüten könnte Kenya diese Probleme deutlich verringern.
Weitere afrikanische Länder haben vor dem Beispiel von Kenya zu folgen oder haben bereits ein Verbot für Plastiktüten herausgegeben, darunter: Kamerun, Mali, Tansania, Uganda, Äthiopien und Malawi.

Quelle: Newstalk

Über den Autor

Olivia
Pro-News Gründerin & Autorin / Kunsthistorikerin / Sängerin

Olivia ist schon seit ihrer Jugend in der Kunst aktiv. Als Sängerin (Olivia Mac) ebenso, wie in den Bereichen Medien und Grafik. Ihr Studium der Kunstgeschichte gab ihr zusätzlich den wissenschaftlichen Hintergrund. In ihrer Journalistischen Arbeit hat sie möchte sie auf positive Tendenzen in der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Aktuell arbeitet Olivia außerdem als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit am Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung in Düsseldorf.

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